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Sebastian Bartmanns musikalische Ausbildung war immer sehr vielseitig. Bereits sein erster Lehrer, Hartwig Diehl (Arnsberg), förderte ihn gleichermaßen auf den Gebieten Klavier, Orgel und Improvisation. Bis zum Beginn seines Studiums wurde er außerdem von Siegbert Rampe (Gummersbach) betreut. Schon früh machte er kompositorische Erfahrungen und schrieb in seiner Schulzeit die Bühnenmusiken für den Literaturkurs seines Gymnasiums. Dabei entdeckte er für sich die Welt der elektronischen Klangerzeuger, in der er sich bis heute immer wieder verwirklicht. Mittlerweile wurde er auch als Komponist international ausgezeichnet (IBLA-Foundation (Sizilien/New York), Kompositionspreis der Stadt Düsseldorf (IDO-Festival)), und seine Werke wurden schon in mehreren Ländern Europas aufgeführt.
In Stuttgart studierte er zunächst Kirchenmusik (Orgel bei Ludger Lohmann, Improvisation bei Willibald Bezler) und später auch Klavier (André Marchand). Außerdem Klavierduo in Rostock (Hans-Peter & Volker Stenzl) und das solistische Aufbaustudium für Klavier bei Konrad Elser in Lübeck.

Er spielte bereits in vielen großen Konzerthäusern Europas, wie z. B. in Berlin (Konzerthaus), Lissabon (Gulbenkian), Brüssel (Palais des Beaux-Arts), Ljubljana (Cankarjev Dom) und gastierte bei renommierten Festivals, wie dem Edvard Grieg-Festival in Oslo, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, oder dem Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd.

Sowohl als Pianist als auch als Organist war er mehrfacher 1. Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter: 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Orgel (1997 in Leipzig), 1. Preis beim Regensburger Klavierwettbewerb (2004), 2006 gewann er zusammen mit Barbara Rieder in der Kategorie „Klavierduo“ den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn und wurde in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen, ebenfalls erhielt das Duo in diesem Jahr den Bruno-Frey-Preis, beim renommierten Internationalen Edvard-Grieg-Wettbewerb in Oslo erspielten sie sich neben dem 1. Preis auch den "Grieg-Preis" sowie den Preises für zeitgenössische norwegische Musik.  Im Juni 2008 gewann er zusammen mit Barbara Rieder und den beiden Schlagzeugern Ákos Nagy und Claudius Heinzelmann als "Flügelschlag-Quartett" (2 Klaviere - 2 Schlagzeuger) erneut ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb. Im Dezember 2008 gewann das "duo imPuls" den erstmals vergebenen 1. Preis beim Concours Valberg in Frankreich und erst kürzlich nahm er mit dem Flügelschlag-Quartett beim internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Kammermusik in Kraków ebenfalls den 1. Preis entgegen. 

Sebastian Bartmann ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live music now“ und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Auf dem pädagogischen Gebiet wird  er ebenfalls sehr geschätzt, u. a. erhielt er den Preis für Klavierpädagogik der Stuttgarter Musikhochschule und gab zusammen mit seiner Duopartnerin einen Meisterkurs an der Musikhochschule Oslo.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch Meisterkurse, für Klavier u. a. bei Konrad Elser, Christian Ivaldi, Boris Lvov und Lilya Zilberstein, für Orgel u.a. bei Michael Radulescu, Harald Vogel, Jean-Claude Zehnder und Wolfgang Zerer, und für Klavierduo bei den Klavierduos Yaara Tal & Andreas Groethuysen sowie Aglika Genova & Ljuben Dimitrov sowie durch Zusammenarbeit mit dem Komponisten Mauricio Kagel und der Dirigentin Sian Edwards. Außerdem vertiefte er seine Kenntnis historischer Tasteninstrumente durch Kurse bei Robert Hill, Bernhard Klapprott, Ton Koopman und Andrea Marcon. Er versucht, Ideen aus der Praxis des Clavichord-, Cembalo-, Orgel- und Hammerklavierspiels in seine Interpretationen auf dem modernen Flügel einfließen zu lassen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der künstlerischen Improvisation, Orgel wie Klavier. Auf diesem Gebiet besuchte er Meisterkurse u.a. bei Frédéric Blanc, Thierry Escaich, Peter Planyavsky und Wolfgang Seifen. Er beteiligt sich an unterschiedlichen Projekten, z. B. mit Sprechern, Schauspielern, Tänzern und Chören.  Vor kurzem erhielt er beim internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Haarlem den Publikumspreis. Außerdem gewann er im Oktober 2004 den internationalen Wettbewerb für Improvisation einschließlich des Publikumspreises in Schlägl (Österreich).

Er wirkte bei verschiedenen Rundfunk- und Fernsehproduktionen der Sender ZDF, SWR, WDR, ARTE, Deutschlandfunk sowie einigen ausländischen Sendern mit.